Du denkst oft an ihn, achtest auf jede Nachricht, auf jede kleine Veränderung in seinem Verhalten, und merkst, wie innerlich eine Unruhe entsteht, sobald er sich weniger meldet oder distanzierter wirkt. Du versuchst, ruhig zu bleiben, souverän zu wirken, dir nichts anmerken zu lassen – und gleichzeitig rückt er innerlich immer stärker in den Mittelpunkt deines Denkens.
Was dabei meist unbemerkt geschieht, ist eine feine, aber gefährliche Verschiebung:
Du rückst ihn innerlich ein Stück HÖHER, als er eigentlich ist. Und während er auf deinem inneren Podest steht, rutschst du selbst ein Stück nach unten.
Genau hier beginnt etwas, das Viele kennen, aber sich selten darüber bewusst sind: Immer dann, wenn man einen Menschen innerlich überhöht, gerät die Balance aus dem Gleichgewicht.
Er ist dann nicht mehr einfach „ein Mann mit Stärken und Schwächen“, sondern jemand, dessen Verhalten darüber entscheidet, ob du dich ruhig, sicher oder wertvoll fühlst. Damit sendest du, ohne es zu wollen, eine sehr klare Botschaft aus: Dein Interesse ist wichtiger, als mein inneres Gleichgewicht. Dein Verhalten entscheidet darüber, wie es mir geht.
Er hört dich das nicht wirklich sagen. Aber ein Mann kann das spüren. Und was dann oft passiert, fühlt sich paradox an:
Je mehr du dich bemühst, Nähe herstellen zu wollen oder innerlich hoffst, dass er sich dir wieder mehr zuwendet, desto größer wird die Distanz.
Nicht, weil er „ein schlechter Mensch“ wäre, sondern weil echte Anziehung immer dort endet, wo Bedürftigkeit beginnt.
Sobald du innerlich das Gefühl habst, diesen Mann zu BRAUCHEN, um dich vollständig oder sicher zu fühlen, entsteht ein unsichtbarer Druck auf ihn.
Der Mann spürt, dass er eine Funktion übernehmen soll – nämlich die, dein inneres Gleichgewicht zu stabilisieren. Und genau das erzeugt Widerstand in ihm.
Es gibt einen einfachen Satz, der diese Dynamik sehr treffend beschreibt:
Wenn du jemanden wie einen Star behandelst, wird er dich wie einen Fan behandeln.
Ein Fan wartet, hofft, passt sich an und fragt sich ständig, ob er das Ganze überhaupt „verdient“ hat. Ein Star hingegen lebt sein eigenes Leben, hat eine eigene Mitte und strahlt genau dadurch eine natürliche Gravitation aus. Und diese Gravitation ist es, die anzieht – nicht das Bemühen, nicht das Anhimmeln, nicht das Hoffen.
Vielleicht hast du es selbst schon erlebt: In Phasen, in denen du emotional bei dir warst, zufrieden mit deinem Leben, verbunden mit dir selbst, tauchten plötzlich Männer auf…Du wurdest häufiger angesprochen, wahrgenommen und begehrt. In Phasen hingegen, in denen du innerlich leer warst oder dich sehr auf einen bestimmten Mann fixiert hattest, geschah oft erstaunlich wenig. Das ist kein Zufall.
Sobald du aufhörst zu suchen, wirst du gesehen.
In dem Moment, in dem du innerlich zufrieden bist, sendest du nicht mehr aus: „Bitte gib mir Liebe“ sondern: „Ich bin bei mir.“
Und genau diese Energie spüren Männer. Viele Frauen glauben, das eigentliche Problem sei der Mann. Seine Unklarheit, sein Rückzug, sein widersprüchliches Verhalten.
Doch in Wahrheit ist der Nebel fast immer woanders: Immer dann, wenn ein einzelner Mann zum emotionalen Zentrum deines Lebens wird, entsteht Knappheit in DIR.
Dann dreht sich innerlich alles nur noch um ihn.
Das ist kein Liebesproblem im klassischen Sinn. Es ist eine Frage des Gleichgewichts. Nicht, weil du nicht gut genug für diesen Mann wärst, sondern weil du dein Lebensglück von einer einzigen Person abhängig machst.
Anziehung entsteht nicht dadurch, dass du ihm weniger schreibst oder dich rar machst. Anziehung entsteht, wenn du aufhörst, jemand anderes zum Mittelpunkt Ihres Lebens zu machen. Wenn du beginnst, dich selbst wieder als Zentrum zu erleben.
Wenn dein Leben sich NICHT hauptsächlich um einen Mann dreht, sondern um das, was dich WIRKLICH lebendig macht, was dir Freude bereitet. Somit verändert sich die Dynamik. Stell dir vor, du jagst einem Schmetterling hinterher. Je schneller du läufst, desto weiter entfernt er sich. Bleibst du stehen, kommst zur Ruhe, dann kann es passieren, dass er sich von selbst auf deine Schulter setzt. Weil du aufgehört habst, ihn festhalten zu wollen. Genauso ist es mit Anziehung.
Liebe Glückerei-Fans, dieser Magazin-Beitrag ist keine Aufforderung, sich von einem Mann abzuwenden. Und auch keine Aufforderung, Gefühle zu unterdrücken, sondern eher eine Einladung: Hört auf, ihm hinterherzulaufen. Beginnt, zu leben.
Werdet wieder die Hauptdarstellerin eueres eigenen Lebens.
Denn in dem Moment, in dem du dich wieder auf dich selbst fokussierst, verändert sich jede Beziehung – entweder hin zu echter Nähe oder hin zu einer Klarheit, die dir erspart, dich weiter zu verbiegen. Und beides ist ein Gewinn.
Für alle Fragen rund um euer Lebens- und Liebesglück sind unsere wunderbaren Life-Coaches für euch da.
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Eure Glückerei-Family