Corona Krise hier, Corona Krise dort. Es gibt keinen Bereich mehr, wo uns diese Krise nicht begleitet. Was uns als Menschen jedoch besonders betrifft, ist das Einschränken der Kontakte. Diese Einschränkungen machen etwas mit uns. Auf einmal ist das, was normal, wichtig und selbstverständlich war, ein Problem. Wir wissen nicht, was sich diesbezüglich noch alles ereignen wird und welche weiteren Schutzmaßnahmen für uns zur Regelmäßigkeit werden. Jedoch, wir können lernen, damit umzugehen und achtsam zu sein.

In Asien, wo die Menschen auf viel engerem Raum zusammenleben, sind Masken schon lange ein ganz normaler Anblick und gehören irgendwie zum Alltag. Das Begrüßen geschieht dort nicht über „Handschlag“ oder durch das „sich Umarmen“, sondern sie „verbeugen sich voreinander“. Für sie ist das normal und sie sehen darin keine Einschränkung. Sie sind glücklich damit.

Wäre es nicht auch ein Weg für uns, die „Einschränkungen“ als neue Formen des Umgangs, z.B. als sehr wertschätzende Begegnung zu verstehen? Solange wir glauben, was früher war, war das Richtige und das Neue ist eine Fessel, werden wir leiden. Lernen wir hingegen die neuen Umgangsformen als Unterstützung zu sehen, wird unser Leben wieder natürlich und wir erleben uns frei und unbeschwert.

Lasst uns die neuen Vorsichtsmaßnahmen als Chance sehen, neue Wege zu beschreiten, die uns wieder in eine Normalität führen. Normal ist, was wir „selbstverständlich“ leben, nicht jedoch was wir als normal halten. Wir wünschen uns daher für uns alle einen unbefangenen Umgang mit den Vorschriften, dann sind sie keine Einengung, sondern eine neue Weise sich zu begegnen. So fühlt sich unser aller Leben wieder „normal“ und durchaus „bereichernd“ an.